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Kunst
...wurde schon seit min 40000 Jahre gepflegt

Höhlenmalereien in Italien
Erfindung der Musik
Figurinen
Die Venus von Willendorf

Älteste Höhlenmalereien in Italien entdeckt
Forscher haben in einer Höhle in der Nähe von Verona Felszeichnungen entdeckt. Der Forschungsleiter Professor Broglio von der Universität Ferrara glaubt, dass dies die bisher ältesten Höhlenmalereien sind. Sie wurden mit einem Alter von 35000 Jahren datiert und stammen somit aus der Ära der jüngeren Altsteinzeit. Die Darstellungen zeigen ein langhalsiges Tier und ein anderes mit 5 Beinen, sowie einen Maskenmann (Mann mit Hörnermaske). Der Maskenmann könnte einen Schamanen, Medizinmann oder eine okkulte Figur darstellen. Die Darstellungen sind mit Ocker auf den Fels gemalt. Dr. Alessandra Astes, die Leiterin des Naturgeschichtlichen Museums in Verona erklärt, dass ein derartiges Motiv in der frühen Höhlenmalerei einzigartig sei. Mit einem Alter von 35000 Jahren sind diese Funde ca. 10000 Jahre älter als die aus Lascaux (Südfrankreich) und Altamira in Spanien.

Dieselbe Höhle barg noch weitere Artefakte die aus der gleichen Zeit zu stammen scheinen. Die Forscher fanden neben Artefakten, wie Feuersteine, Knochen, Schmuck aus Muscheln noch die Reste einer Wohnstätte. Offensichtlich ist diese Wohnstätte von Spezies des Homo sapiens und des Homo neandertalensis benutzt worden. Die Forscher schließen dies aus den gefundenen Artefakten die mit ganz unterschiedlichen handwerklichen Techniken hergestellt wurden.

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Weltberühmte Kunstwerke aus dem Lonetals
Neandertaler haben die Höhlen im Lonetals bereits schon vor ca. 50.000 bis 70.000 Jahre benutzt. In der sogenannten Bocksteinhöhle und dem Geißenklösterle wurden zahlreiche Artefakte hauptsächlich aus Stein, wie Keilmesser, Schaber und Faustkeile und Fragmente aus Tierknochen gefunden. Danach sind aufgrund der Fundlage ist dieses Gebiet auch von den "modernen" Menschen bereits vor ca. 40.000 Jahren bewohnt worden. Im Lonetal sind in verschiedenen Höhlen eine Vielzahl an Tierknochen, Menschenknochen und Fragmente aus Tierknochen gefunden, die sich später als Kunstgegenstände herausstellten. Die Tierknochen waren Nahrungsreste der damaligen Menschen von gejagten Tieren wie Wollnashörner Mammuts, Bären, Rentiere und Wildpferde. Die Knochen und Mammutstoßzähne waren die Ausgangsmaterialien für Werkzeuge, Waffen und auch der Kunstwerke, die weltweites Aufsehen erregten. Die Höhlen des Lonetals sind ein "el dorado" für Archäologen.

Hier wurden die spektakulärsten und wahrscheinlich ältesten Zeugnisse frühester menschlicher Kultur gefunden. Die Grabungen begannen bereits im 19ten Jahrhundert. Sie fanden bei Grabungen in einer Höhle, nahe Blaubeuren, dem sogenannten Geißenklösterle ein Elfenbeinstück, das mit einer Reihe von Kerben verziert war ...und machten sich erst einmal keine Gedanken.

1969 wurden bei einer Inventarisierung alter Bestände ca 200 Fragmente aus Mammutknochen die aus Grabungen vor dem 2 Weltkrieg stammten neu bewertet. einer Flöte konnten in einem aufwändigen Puzzel mehrere kleine, Elfenbeinfiguren zusammengestellt werden.

Funktionsfähige Eiszeitflöte aus Mammut-Elfenbein
Eiszeitflöte aus Mammut-Elfenbein Ein Team um den Archäologen Nicholas Conard von der Universität Tübingen beschäftigte sich mit den, mit Kerben verzierten, Elfenbeinstücken und versuchte sonstige bei der Ausgrabung gefundene Elfenbeinfragmente zuzuordnen. Die Überraschung war groß als man letztlich ein Musikinstrument und zwar eine Flöte in Händen hielt. Durch die Rekonstruktion von insgesamt 31 Einzelstücken konnte festgestellt werden, dass die ursprünglich einzelnen Elfenbein-Längshälften mit Birkenpech zusammengeklebt waren. Dieses Elfenbeinrohr hatte 3 Löcher was den Schluss zuließ, dass es sich um eine Flöte handelte.
Im Geisenklösterle wurden schon einmal ca. 35000 Jahre alte Schwanenknochen mit radialen Bohrungen gefunden, die sich als Flöten herausstellten.

Der Archäo- Musikexperte Friedrich Seeberger bewies, dass man mit diesen Flöten tatsächlich "flöten" kann.

Handwerkliche Meisterleistung
Die handwerklichen Fähigkeiten mussten damals schon sehr groß gewesen sei. Es ist sehr schwierig in einen hohlen Schwanenknochen Löcher einzubringen und den Hohlknochen nicht zu zersplittern. Genauso schwierig ist es ein Mammutstoßzahn zu teilen auszuhöhlen mit radialen Löchern im richtigen Abstand so zu bohren, dass auch die Töne erzeugt werden die der Handwerker haben möchte. Eine technische Glanzleistung, die man bis dahin für unmöglich gehalten hätte.
Die damit erzeugbaren Töne haben durchaus einen auch für unsere Ohren eine akzeptable Frequenz. Man konnte also auf dieser Flöte tatsächlich spielen. Vermutlich wurde der ganze Aufwand, Erzeugung der Flöte und das Spiel aus religiösen bzw. mythischen Gründen in Kauf genommen.
Interessanterweise hat man 9000 Jahre alten Knochenflöten, in Gräbern bei Jiahu in China gefunden. Sie waren vom gleichen Typ.




Figurinen: Elfenbeinschnitzereien
Weitere Elfenbeinschnitzereien zeigen Jagdtiere wie Mammut, Bär, Pferd und andere. Sie sind die ältesten Beweise für die aus Mammutelfenbein geschnitzte Kunstwerke. Der Löwenmensch ist ein Mischwesen, ein Löwe der aufrecht steht und dessen Körperhaltung menschlich ist (Armstellung).

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Die Venus von Willendorf

Dieses mehr als 30.000 Jahre alte Kunstwerk aus Kalkstein, das der Kultur des Aurigancien zugerechnet wird, symbolisiert möglicherweise die ursprüngliche, noch nicht von außen beeinflusste Naturreligion der frühen Menschheit. Die dargestellte Frau mit den riesigen Brüsten und dem fetten Bauch mag ein Symbol der Fruchtbarkeit gewesen sein. Der Kopf zeigt keinerlei Details, seine Gestaltung wird als stilisierte Haartracht angesehen, die aus verflochtenen Zöpfen besteht. Neben dieser "Venus-Figur" gibt es noch mehr als 70 weitere Funde solcher Darstellungen nackter Frauen, deren Brüste und Becken übertrieben dargestellt sind. Auch bei den anderen Figuren sind Kopf, Arme und Beine nur angedeutet.
Erich von Däniken sieht in dem deformierten Kopf einen Hinweis auf eine mögliche nichtmenschliche Herkunft des dargestellten Wesens. Das Original der "Venus" befindet sich im Naturhistorischen Museum in Wien.



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