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Entwicklungstufen des Menschen
Woher kommt der Mensch?

Der Ursprung des Menschen ist zurzeit immer noch umstritten. Die in den letzten Jahren gemachten Funde überbieten sich:
"Etwa 6 Millionen Jahre alt sollen sie sein", die neuen Fossilienfunde der frühesten Vorfahren der Menschen des sog. Millenium-Menschen, die jetzt in Kenia ausgegraben wurden. Damit wären die mit 4,5 Millionen Jahren bislang ältesten Funde aus Aramis in Äthiopien, um 1,5 Millionen Jahre übertroffen. Leakeys Lucy, das berühmte Skelett des Australopithecus Afarensis, ebenfalls aus Äthiopien, ist sogar nur 3,2 Millionen Jahre alt. Die französischen und kenianischen Forscher glauben, dass der "Millennium Mann" in der Wissenschaft eine neue Denkweise über Evolution und den Ursprung von Lebewesen einleiten könnte.
Dieser Fund könnte das bisher fehlende Bindeglied zwischen Primaten und Menschen darstellen. Allerdings ging man davon aus, dass in den nächsten Jahren weitere spektakuläre Funde gemacht werden.

Und so kam es:
Ein internationales Forscherteam hat Knochen und Zähne des ältesten bisher bekannten Urmenschen entdeckt. Die etwa 5,2 bis 5,8 Millionen Jahre alten Fossilien lagen in der Senke von Afar in Äthiopien. Sie deuten darauf hin, dass der Mensch aus den Wäldern Afrikas stammt und sich nicht erst in der Steppe entwickelte. Die Knochen seien im Gegensatz zu dem im vergangenen Dezember vorgestellten sechs Millionen Jahre alten "Millenium Menschen" unzweifelhaft in die Linie der menschlichen Vorfahren einzuordnen, schreibt der US-Forscher Yohannes Haile-Selassie im britische Magazin "Nature" (Nr. 412, S. 178-181).
Breits 1997  fand der Wissenschaftler von der University of California einen Kieferknochen mit Zähnen. Nachdem weitere Knochenfragmente gefunden und untersucht worden waren,  ließen sich die Funde der Gattung Ardipithecus zuordnen. Sie bilden jedoch eine eigene Unterart, den Ardipithecus ramidus kadabba. Dieser Urmensch war etwa so groß wie ein heutiger Schimpanse und ging bereits aufrecht. Den aufrechten Gang belegt ein gefundener Zehen-Knochen, der eine ganz bestimmte, für Mittelfußknochen von Zweibeinern typische Form aufweist. Ardipithecus ist im menschlichen Stammbaum kurz nach dem Punkt einzuordnen, an dem sich in der Evolution die Linien von Mensch und Affen trennen. "Das war vor mehr als 5,5 Millionen Jahren, wie die neuen Funde beweisen", schreibt Haile-Selassie.

Die Vormenschen werden von der Wissenschaft in verschiedene Arten unterteilt, wobei die Ausprägungen des Schädels (Form, Hirngröße, sonst. Besonderheiten) berücksichtigt wurden.

Die Gattung Homo (lateinisch für Mensch) ist die einzige überlebende Gattung der Entwicklungslinie der Echten Menschen, die früher als eigene Familie, heute jedoch als Teil der Menschenaffen betrachtet werden.

Aufgrund der genetischen Ähnlichkeit der Schimpansen zu dieser Gattung werden deren zwei Arten von einer zunehmenden Zahl an Autoren in Homo eingeordnet. Diese Einordnung ist derzeit nicht verbindlich und innerhalb der modernen phylogenetischen Forschung sowie aus ethischen Aspekten umstritten. (Stand Juni 2005)

In der Evolution der Gattung Homo ist besonders die Entwicklung des Gehirns auffällig. Innerhalb von weniger als 2 Millionen Jahren hat sich das Gehirnvolumen etwa verdreifacht. Generell zeichnet sich die Gattung Homo innerhalb der Hominiden durch anatomische Sonderbildungen aus.

Folgende Merkmale sind unterschiedlich:

  1. Extrem vergrößerter Hirnschädel
  2. zunehmende Steilheit der Stirn
  3. zunehmend vergrößertes Gehirn, insbesondere Großhirn
  4. Reduzierung der Kaumuskeln
  5. zunehmende Gleichförmigkeit und Verkleinerung der Zähne
  6. Verkleinerung des Oberkiefers und Unterkiefers
  7. Weitere Ausprägung der Hand als Greifhand für Gegenstände durch Verkürzung der Mittelhand
  8. Extrem vergrößerter Geburtskanal
  9. Stark vergrößerte weibliche Brust (fossil nicht nachweisbar)

Die einzelnen Hauptgruppen und die geografischen Fundorte: